Methoden zur Haarentfernung

Methoden zur Haarentfernung

In der Arbeit, aber auch in der Freizeit ist ein gepflegtes Auftreten wichtig. Aus diesem Grund lässt man sich nicht nur vom Friseur stylen, sondern kümmert sich ebenso um die Körperbehaarung. Um diese zu entfernen, gibt es unterschiedliche Methoden, die nachfolgend näher vorgestellt werden.

Epilieren

Während des Epilierens erfolgt die Entfernung der Haare durch zahlreiche kleine Pinzetten. Der Epilierer, der die Pinzetten durch eine rotierende Walze bewegt, schaut dabei einem Rasierapparat ähnlich. Das Enthaarungsgerät eignet sich ideal für die Beine. Man führt es über den Bereich, der zu enthaaren ist. Durch die Pinzetten und die Rotationsbewegung wird jedes einzelne Haar an dem Schaft gegriffen sowie an der Wurzel beseitigt. Die meisten scheuen das Epilieren, weil es nicht völlig schmerzfrei verläuft. Gerade die Erstanwendung erzeugt Schmerzen. Allerdings kann der Körper lernen, mit den Schmerzen umzugehen. Diese nehmen nach einigen Anwendungen immer mehr ab.

Kaltwachs

Die Kaltwachsstreifen, in allen Drogerien erhältlich sind, wärmt man vor dem Behandeln an. Sie können danach auseinandergezogen werden. Im Anschluss klebt man die Streifen auf die Stelle, welche von den Haaren zu befreien ist. Natürlich sollten diese Bereich im Vorfeld sorgfältig gereinigt werden, sodass das Wachs auch am Haar haften bleibt. Durch schnelle, kurze Züge entgegen der Haarwuchsrichtung erfolgt das Abziehen der Kaltwachsstreifen. Dadurch reißt man die Haare mit und entfernt sie mit der Wurzel. Auf die Haut ist nach dem Behandeln eine beruhigende und pflegende Creme aufzutragen.

Sugaring

Die Zuckerpaste, welche aus Zitronensaft, Zucker, Öl und Wasser besteht, wird so lange gekocht, bis sie eine zähflüssige Masse ergibt. Nachdem sie abgekühlt wurde, ist sie auf die Stelle aufzutragen, welche man enthaaren möchte. Das erfolgt entgegen der Haarwuchsrichtung. Dabei wird die Paste in die Haut einmassiert. Aufgrund der feinen Struktur der Zuckerkristalle legt sie sich um die Haarfollikel. Durch eine bestimmte Abziehtechnik zieht man die Zuckerpaste dann ruckartig in Wuchsrichtung ab. Die Behandlung bewirkt gleichzeitig ein Peeling der entsprechenden Hautbereiche und beseitigt abgestorbene Hautschuppen. Beim Zuckern wird ebenso das Haarfollikel mit der Wurzel entfernt. Damit kann die haarfreie Zeit bei etwa vier Wochen liegen.

Nassrasur

Bei einer Nassrasur, die auch als manuelle Rasur bezeichnet wird, erfolgt vor dem Rasieren das Auftragen eines schon fertigen Rasierschaums oder einer Rasierseife. Das führt zum Erweichen der Haare. Danach wird die tatsächliche Nassrasur durchgeführt. Bei der beanspruchten Haut trägt man hinterher eine Pflegecreme auf.

Enthaarungscreme

Man gibt die Enthaarungscreme auf die Stelle, welche von Haaren befreit werden soll. Das erfolgt in einer gleichmäßigen und dünnen Schicht, die nicht zu großflächig ist. In der Regel sollte die Creme ungefähr fünf Minuten einwirken. Währenddessen fängt die Enthaarungscreme an zu wirken. Mit ihren alkalischen Wirkstoffen wie Ammonium- oder Kaliumsalze der Thiomilchsäure oder Thioglycolsäure spaltet sich das Kreatin auf, das sich in den Haaren befindet. Dadurch beginnt sich der Teil vom Haar zu lösen, welcher sich außerhalb der Haut befindet. Durch einen Spatel, der bei dem Mittel beigefügt ist, schabt man das aufgelöste Haar entgegen der Haarwuchsrichtung ab. Dann ist die Enthaarungscreme sorgfältig mit Wasser abzuspülen. Zum Neutralisieren der Haut ist es sinnvoll, ein saures Pflegeprodukt zu benutzen. Die haarfreie Zeit beträgt hier bis zu fünf Tage.

Zu beachten ist, dass einge Anbieter bei den Cremes zwischen Enthaarungscreme für Männer und Frauen unterscheiden. Enthaarungscremes für Männer können teilweise etwas agressiver sein, da männliche Haare je nach Region härter als die bei Frauen sind. Ebenfalls ist zu beachten, dass nicht jede Creme an jeder Körperstelle genutzt werden darf. Dies betrifft insbesondere den sehr empfindlichen Intim Bereich. Im Zweifel sollte beim Hersteller nachgefragt oder die Anleitung gelesen werden.